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Dem städtischen Hitzestress mit Grün entkommen

Der Zuger FDP-Politiker Cédric Schmid fordert die Stadt Zug auf, auf den Klimawandel mit städtebaulichen Massnahmen zu reagieren. Konkret denkt er beispielsweise an die Begrünung von grösseren Plätzen.

Diesen Sommer erlebten wir eine längere Hitzeperiode. Es wurden Höchsttemperaturen gemessen, und die Grundwasserpegel sind gesunken. Es ist davon auszugehen, dass wir auch in Zukunft vermehrt mit sehr heissen Sommern rechnen müssen.

Der Klimawandel ist längst kein globales Phänomen mehr, auch Städte sind in besonderer Form von dessen Folgen betroffen. Asphalt- und Betonflächen erhitzen stark und fördern den mikroklimatischen Temperaturanstieg zusätzlich.

Die Stadt Zug wird nicht umhinkommen, auf die klimatischen Herausforderungen zügig mit städtebaulichen Massnahmen zu reagieren. Dazu gehört die Begrünung von grösseren Plätzen, denn Bäume spenden nicht nur Schatten, sondern haben nachweislich eine mikroklimatische Wirkung.

Eine Studie der Universität Neuenburg besagt, dass ein einzelner Baum die Leistung von fünf kompakten Klimaanlagen erbringt. Dieselbe Studie ergab, dass die Temperatur über begrünten Flächen rund fünf Grad niedriger ist als bei betonierten Flächen. Ein Messvergleich zwischen der bepflanzten Rössliwiese und dem betonierten Bundesplatz würde diese Erkenntnis sicherlich bestätigen.

Abgesehen davon, verschönern Pflanzen und Bäume Plätze und Strassenzüge – man denke hier nur an die eintönige Bahnhofstrasse, der etwas Grün guttun würde. Umso unverständlicher ist, dass auf dem oberen Postplatz eine weitere Betonwüste mit lediglich ein paar Sitzbänken entstehen soll, ohne Bäume, Hecken oder Blumenbeete.

Cédric Schmid, Kandidat FDP für den Grossen Gemeinderat Zug

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